Archiv für den Monat: Juli 2005

Pülpe

Es ist an der Zeit, Pülpe zu würdigen.


Pülpe: an Attraktivität eingebüßt

Unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit ist es Pülpe gelungen, im neuen Jahrtausend Fuß zu fassen, wenn auch nur im Sprachgebrauch weniger Gepeinigter sowie auf angegriffenen Warn- und Hinweisschildern, auf denen vor Pülpe gewarnt bzw. auf Pülpe hingewiesen wird. Möglicherweise sind diese Schilder sogar von Pülpe selbst angegriffen worden, um ihren Zweck nicht mehr erfüllen und dadurch ahnungslosen Besuchern Schaden zufügen zu können.

Begibt der Wanderer sich nämlich unvorbereitet in den Einflussbereich von Pülpe, trifft ihn das von Pülpe ausgehende Gas mit der Wucht eines Luftangriffes. Bäume sterben ab bzw. wuchern unkontrolliert, Kinder schreien, Ehepaare leiden an zeitweiser Zeugungsunlust. Deshalb wird Pülpe gern mittels gigantischer Rohrleitungssysteme weitflächig in der Gegend verteilt. Das Wild sucht sich neue Lebensräume in der Stadt, denn stärker stinkt es dort auch nicht.

Sicher ist jedenfalls, dass menschliche Ansiedlungen in der Nähe von Pülpe an Attraktivität verlieren, je nachdem wie der Wind steht, zumindest für Auswärtige. Der einheimische pülpeerfahrene Bewohner allerdings arrangiert sich mit allem (eigener Herd, Goldes wert usw.) wie auch mit Autobahnen, Pilgerstätten, Stromleitungen, Nachbarn (Liste darf fortgesetzt werden).

Verdorbene Fahrmaschine


Mit so einem Gerät kann man natürlich keine Frauen erobern.
Fahrmaschinen sollten trocken, kühl und im Fahrtwind gelagert werden, ansonsten werden sie leicht schimmlig und sind nicht mehr zum Verkehr geeignet. Fahrzeuge aus Eisenstahl schimmeln zwar nicht so schnell, vergammeln aber auf andere Art. Im allgemeinen gilt: Haltbarkeit siehe Unterboden.