Archiv für den Monat: Juli 2012

Heilbutttherapie

Wegen einiger geistiger Defizite bzw. Überspanntheiten wurde uns eine Delphintherapie verordnet. Als wir in der Klinik am Meer (Werbeslogan “Klinik und Mee(h)r”) ankamen, waren die vorhandenen Delphine schon an vermögendere Patienten vergeben, eventuell hilfreiche Schmiergelder konnten wir nicht aufbringen, die hätten auch das Wasser verunreinigt. Es waren noch Heilbutte und Makrelen für die Therapie im Angebot. Uns gefiel das letztendlich auch besser, denn Delphine kann bzw. soll man ja nicht essen.

Schöne Berufe im Ausland (11)


Wenn dem internationalen Elektriker kreativ zumute ist, widmet er sich der Kunst. Er fertigt eine Skulptur (aus dem, was er gerade elektrisches zur Verfügung hat), und da er meist eine besondere Beziehung zur Natur hat (die seinem Berufe beinahe diametral entgegengesetzt, andererseits diesem auch immanent (ich sage nur Blitzschlag) ist), baut er einen schön kunstvollen Elektrobaum. Der Bürger steht und staunt.

Die geheimnisvolle Tür


Das hinter dieser Tür sich verbergende scheint an dieser ausführlich beschrieben worden zu sein, jedoch in unterschiedlichen, fremden Zungen. Mächtige Beschläge verhindern Überprüfung des Behaupteten.

Schöne Berufe im Ausland (10)


Dachdecker im Ausland ist ein schöner Beruf.
Das Dach, was man deckt, ist meistens schon ein ganz kleines Bisschen vorgedeckt, aber man bekommt vom Bauherren die Chance, das Werk noch einmal mächtig zu verschönern. Das olle Wellasbest macht ja heutzutage nicht mehr so viel her — also frische mittelalterliche Ziegelchen drauf und fertig ist die Garage.

Sechs Monate warten auf Therapie

So ist eine Überschrift in der alten Dorfzeitung, die ich heute beim Farberumklecksen untergelegt habe. Da kriegt man es schon mit der Angst zu tun, dass jetzt sogar die Monate am Durchdrehen sind und behandelt werden müssten, aber keine Therapieplätze bekommen. Fragt sich nur: Handelt es sich um die bedenklichen nächsten sechs Monate oder die fragwürdigen, die schon hinter mir liegen?