Archiv für den Monat: Dezember 2017

Zum Jahresende…

schnitzkunst

…werden seltsame Dinge aus den Kellern ans Licht gezerrt und der Allgemeinheit oder zumindest der Familie dargeboten. Nicht jedem ist zum Beispiel das Glück vergönnt, sich im Besitz eines handgeschnitzten Karl-Stülpner-Altars zu befinden!

Aus dem Getränkemarkt

nitzsche

Vom allgemeinen Irrsinn angesteckt, besuchte Getränkehändler Adolf Nitzsche in Machern (man muß nur machern) am gestrigen Tage das nahegelegene Fashion Outlet Pachnicke/Rhön Außenstelle Tresenwald, um sich für die tollen Tage ein neues Outfit zuzulegen, mit dem er Kunden und Mitarbeitern nicht nur Anerkennung abnötigen, sondern auch Angst und Schrecken einjagen kann. Wichtig bei der Auswahl des Kleidungsstückes war neben der erlesenen Qualität des Stoffes und dem als Bonus beigelegten Mützchen auch die Passform, die einerseits “schlank machen”, andererseits genügend Bewegungsfreiheit gewährleisten sollte, um auf dem Hubwagen im täglichen Wettstreit mit dem irren Staplerfahrer bestehen zu können. Gewiefter Geschäftsmann, der er ist, gelang es Nitzsche, den Verkäufer auch noch einen Quirl beilegen zu lassen, mit dem die freudvolle Züchtigung sowohl der widerspenstigen Beleg- als auch Kundschaft noch einfacher gelingen wird.

Das kleine unbeherrscht-lustige Hassgedicht

platt

Leere Flaschen, hohle Rüben.
Pulle fliegt von da nach drüben.
Reifen platt und neu zu kaufen.
Danke für das Straßensaufen!

Wegbiertrottel, Zutschenzottel,
Autosäufer, Flaschenläufer,
Fall nur einmal, wenn du kannst,
In die Scherben mit dem Wanst

Oder gleich mit deiner Fresse.

 

Sorry, dass ich mich vergesse.

Ohne Foto

In rasender Fahrt durchs Karpfenland , dem Führenden hinterher hechelnd auf dem Weg zum nächsten regionalen Hellbier, wurden aus den Augenwinkeln zwei Lustigkeiten wahrgenommen, die leider (wegen rasend und hechelnd) nicht lichtbildlich festgehalten werden konnten: Auf der rechten Straßenseite ein Schild “Ankleben verboten!” (hohohoho!), und gleich gegenüber die Firma Loesch (Branche entfallen) direkt neben dem Spritzenhaus (hohohohoho!)

Lustig ists im Karpfenland!

Die Vorfreude auf den Abstieg

schwebebahn

Karl Gong, mit Höhenangst geschlagen, wurde von den Mitwanderern in die Kabine einer Seilbahn gezwungen, denn deren Kräfte reichten nicht zum Aufstieg auf den Berg mit dem Ausflugsrestaurant, das man leerzutrinken gedachte. So stand er also in der Mitte der Kabine, nachdem er den Boden nach eventuellen Falltüren abgesucht hatte, hielt den Kopf gesenkt, die Augen geschlossen und versuchte, die Schlingerbewegungen auszugleichen, die entstanden, wenn die bestens gelaunten Mitreisenden auf eine Seite der Kabine drängten, um zum Beispiel eine Dame im Kleingarten zu betrachten. Bei einer dieser Ausgleichsbewegungen stieß er allerdings mit dem Kopf ans Fenster der Kabine, öffnete die Augen und fiel umgehend in Ohnmacht, als er tief unter sich einen weiteren Lift erblickte, der ihm für sich allein genommen schon tödlich genug projektiert schien.

Später, im Ausflugsrestaurant, führte Karl Gong, der Geisteswissenschaftler, wieder das große Wort, als wäre nichts gewesen, trank zwei Liter Helles und freute sich auf den Abstieg.

Too much information

eisen

“Immer diese Langgedichte!”
Spricht die Tante zu der Nichte.
“Reicht es nicht, drauf zu verweisen:
Dieses Fahrzeug ist aus Eisen?
Dann finis?”
Nein! Das reicht nie!
Was man hier zu schreiben hätte
Schon allein zur Steuerket