Archiv für den Tag: 10. Oktober 2006

GSR ‚Nitzschepop‘ startet

Da hatte ich nun gedacht, an alles gedacht zu haben. Aber wahrscheinlich heißen UFOs deshalb UFOs, weil man letztendlich doch nicht weiß, was man da zusammengebaut hat, wenn man es zusammengebaut hat.

Hilfe, das blendet!

Der Antrieb konnte das Gerät in weniger als 4 Sekunden auf 100 Stundenkilometer beschleunigen, die metallicfarbene Titanhaut (Aufpreis) sollte sowohl dem Beschuss durch Meteoriten als auch potentiellen Angriffen der Slabonen standhalten, es waren genug Getränke und ein paar Comics an Bord, einige sinnlose wissenschaftliche Experimente als Placebo wegen der Fördergelder waren vorbereitet, die Ehefrauen der Testpiloten hatten sich schon nach neuen Partnern umgesehen. Der Start wurde von einer Militärkapelle mit gebührendem Rumpelbums gefeiert, doch was war das? Der Feuerstrahl geriet dermaßen unerwartet hell, dass der Fotograf, der natürlich auch keine passenden Lichtfilter dabei hatte, die Hand schützend vor die Kamera halten musste, „damüt der Fülm nücht schmülzt“. Das einzige Dokument vom erfolgreichen Abheben der GSR „Nitzschepop“ bleibt also ein unscharfes Gegenlichtbild von der Hand des unfähigen Fotografen, dem wir an dieser Stelle aber keinen Vorwurf machen wollen. Vielleicht hat er ja persönliche Probleme.

Eisenbahn-Austritt


Nein, dies ist kein Schurkenstaatsatomloch.
Es handelt sich vielmehr um eines der vielen friedlichen Löcher, die derzeit in Lipsigorod gebaut werden. Wenn die Löcher einmal miteinander verbunden sind, sollen Eisenbahnen darin fahren (was die meisten Einwohner im Gegensatz zum Autor allerdings bezweifeln). Das hier gezeigte Loch ist hochkant gefertigt, somit scheint es für den Ein- oder Austritt der Eisenbahn gedacht zu sein. Wenn man ein Stück von der Bahnsteigkante wegbleibt und auch den Fotoapparat nicht direkt vors Loch hält, kann eigentlich nichts passieren.