Die NVA hatte UFOs


Das UFO Nr. 2 (im Bild) flog 1988 zum Mond.

Eins der bisher ungelösten Geheimnisse um Bewaffnung und Ausrüstung der NVA leuchten wir hier kurz an. Bekanntlich fielen zahlreiche Nato-Militärexperten nach der Wende von einem Schlaganfall in den anderen, als sie feststellen mußten, daß die NVA den Krieg haushoch gewonnen hätte, wenn er in den 80er Jahren stattgefunden hätte.
Daß die NVA auch Flugscheiben besaß, die aus Tarnungsgründen den Landstreitkräften unterstellt waren, ist auch heute noch inoffiziell. Vermutlich wurden diese Apparate unter Verwendung 1945 versteckter – und später von der Stasi aufgefundener – Unterlagen und Geräte in der DDR gebaut. Die Konstruktion dieser unkonventionellen Apparate war nicht nur eine enorme Herausforderung für die involvierten VEBs- wie z.B. Mikromat, Robotron, Wilsdruffer Spiegelwerke, Flugzeugwerft Dresden- sondern auch ein finanzieller Kraftakt, der durch buchhalterische Glanzleistungen in den Bilanzen der Braunkohleindustrie verborgen wurde.
Zur Fernaufklärung vorgesehen, waren diese als Magnetkreiselflugzeug MKF 86 bezeichneten Flugapparate mit 1 Laserkanone (VEB Robotron) und 1 Fernsehkamera ausgestattet. Der Antrieb ermöglichte eine völlige neue Art von Raumfahrt: statt sich wie bisher mittels einer riesigen Bombe in eine niedrige Umlaufbahn zu sprengen, saugte sich das Magnetkreiselflugzeug geradezu in den Raum hinein, was zu Geschwindigkeiten von 300 000 km/h führte.
1988 gelang ein geheimgehaltener Coup: Oberleutnant Voigt flog mit dem MKF 86 zum Mond, der angesichts der Flugleistungen des neuen Apparates quasi vor der Haustür lag. Um den sowjetischen Waffenbruder nicht zu brüskieren, erfuhren davon nur die involvierten Dienststellen und der Minister für Nationale Verteidigung.