Der Polizeisprecher äußert sich

ruepelradler

Wieder einmal ist ein unschuldiger Lastkraftwagen durch einen aggressiven Rüpelradler massiv zu Schaden gekommen. Nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Da denkt man, vierzig Tonnen unterm Arsch und das Handy an der Backe, das läuft, nein, so ist es leider nicht immer. Gerade die schwächsten Verkehrsteilnehmer zeigen sich in letzter Zeit extrem rücksichtslos, brutal, rüpelig und aggressiv. Der Polizeisprecher äußert sein äußerstes Unverständnis über diese Situation:

“So geht das nicht weiter. Wir beobachten die Situation aktiv. Aber uns als Polizei sind auch die Hände gebunden, das heißt, wir können leider gar nichts machen. Deshalb appellieren wir ganz klar an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, sich im eigenen Interesse eher defensiv zu verhalten. Auch wenn man mal keine Vorfahrt hat oder ganz plötzlich die Ampel auf Rot schaltet, lieber doch langsamer werden, vielleicht sogar stehenbleiben, also nicht auf dem Gas, sondern laut hupen, dumm gucken, mal die Handbremse versuchen, vielleicht sogar anhalten, wenn der andere Vorfahrt hat und es gar nicht anders geht. Mit diesen Rüpelradlern ist wirklich nicht zu spaßen, wie das erschreckende Foto eindrucksvoll belegt.”

Offen bliebe in diesem Zusammenhang, ob gegen Fußgänger und Radfahrer möglicherweise in Richtung der Bildung einer terroristischen Vereinigung ermittelt werden sollte, so der Polizeisprecher weiter.

“Wir sind in dieser Hinsicht alarmiert, schließlich gefährdet jeder abbremsende Lastkraftwagen die Volkswirtschaft und damit unser Staatsgebilde. Und wir dürfen auch die Abertausende Arbeitnehmer nicht vergessen, die in ihren Fahrzeugen aneinandergereiht jeden Tag einmal zum Mond und zurück anstehen, um ihre Arbeitskraft abzuliefern. Das macht uns schon Sorgen”, so der besorgte Polizeisprecher. Lediglich die hauseigene Lethargie verhindere ein schnelles Eingreifen der Exekutive, fügte er hinzu und begab sich zu einem Arbeitsessen mit dem Präsidium des örtlichen Automobilclubs.