Archiv für den Monat: November 2008

Die Gourmet-Tour (7)

Ein Leckerbissen für die kühlere Jahreszeit

Heukartoffeln, flambiert (Nährwert: ca. 1027 kcal)

Die gewürfelten Kartoffeln mit Salz und Pfeffer (fettarm) bestreuen und mit geschnetzeltem Heu, -nur die Spitzen verwenden, die Stiele sind meist strohig-, scharf anbraten.

Danach die in Scheiben geschnittenen Zucchini hinzugeben und 15 Minuten auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Zum Schluss die gegarte Masse mit Schwedenfeuer flambieren und noch rauchend portionsweise auf die Teller geben.

Als Nachtisch:
Geschälte Pferdeäpfel im Kokosmantel, süßsauer eingelegt. (Zur Zeit leider aus.)

Nur Atomschrott


Erst dachte ich, da wäre was von meinem Wagen abgefallen. Oder von meinem Glauben. Aber es war nur Schrott aus meiner Atomfabrik. Wahrscheinlich von damals, als während der Sonnenfinsternis die Ölpumpe zerbrochen ist. Das gab vielleicht einen Ärger mit den Hobbyastronomen, wegen der herumfliegenden Glutstücke! Alle Fotoaufnahmen unbrauchbar!

Sollen sie doch nachts fotografieren, da ist länger Zeit.

Die Gourmet-Tour (3)


Hund und Sau!
Also eher: Heizkörper und Sau! Das muss man sich mal vorstellen: Da denkt man, man hat noch ein bisschen Dalmore Single Malt, 12 Jahre, in der Flasche, den man sich alle halbe Jahre zu Geburtstag und Weihnachten schenken lässt (viel zu teuer zum Selberkaufen, Damen und Herren, außer man ist Banker), aber nach nicht einmal 2 cl im Glase rinnt kein Tropfen mehr nach. Und es ist noch nicht mal Advent! Wö bläibt denn da dü Verlässlichkeit? Hatten wir ein schweres Halbjahr? Versoffene Gäste? Ein Leck? Schwammtiere?

Haben tun wir jedenfalls ein Problem. Neigentrinken von dem, was hinten im Schrank Wellen schlägt, wenn die Mieter von oben auf und nieder hüpfen? Wäre eine Möglichkeit.

Aber erstmal die Nase ins Glas. Prost, Gemeinde.

Die Gourmet-Tour (1)


Es begann so:
An den Kneipen, an denen wir vorbeikamen, wollte uns nicht so recht das Wasser im Munde zusammenlaufen. Die Angebote waren ja auch nicht gerade appetitlich. Und so haben wir uns in der „Starter“-Zone vesammelt, um zur Gourmet-Tour aufzubrechen. In ungewisser Erwartung leckten wir unsere zwar trockenen, aber salzarmen Lippen.

Modelwochen im Fernsehen


Die Welt wird immer blöder, da kann man im Fernsehen auch nur noch Modelwochen oder sowas bringen, und dann färbt das ab auf die Graffitischaffenden, was ebenfalls kein schöner Anblick ist und alles nur noch schlimmer macht. So siehts aus, Kollegen. Also so siehts aus, wenn die Modelwochen auf die Street Art durchschlagen, zumindest in Dessau, gleich beim Bauhaus. Vielleicht lags ja auch daran. Ist letztlich egal. Das Gute an den Models ist übrigens, dass sie den Staat noch nicht um Geld angebettelt haben. Muss man mal würdigen. Danke, Models. Weiter so. Und immer schön mit den Augen klimpern.

Suzaphonistenhäuser


Weil der Staat gerade so schön mit dem Geld rumschmeißt, wurde passenderweise gleich noch ein Programm für Suzaphonistenhäuser aufgelegt, wo die Suzaphonisten ungestört vor sich hin hupen können, bis die Schwarte kracht. Rund um die Häuser ist auch Platz genug für die großen Suzaphon-Kombi-Automobile (zum Beispiel von Opel). Also ein echtes Kombi-Programm vom Staat, muhaha.

Vorausdenkender Architekt


In manchen Gärten wachsen die Bäume so schnell, dass man plötzlich nur noch Wald sieht, wenn man aus seiner Gartenlaube rauskuckt. Dann ist es hilfreich, einen Architekten zu haben, der gleich vierfünf Lauben übereinander schichtet, damit man ein paar Jahre „Ruhe hat“.

Schludriger Architekt


Wenn ein Architekt herumschludert, zum Beispiel den Statiker vergisst zu fragen, wie denn das eine oder andere am Gebäude festzumachen ist, kann es leicht passieren, dass die Öffentlichkeit vor seinen Werken durch geeignete Absperrvorrichtungen geschützt werden muss.

(Wieder drei Verben hintereinander, aber besser verständlich.)