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Gofthe

Eilmeldung

Badheizkoerper

Wie der Kulturfunktionär dieses Blocks soeben mitzuteilen geruhte, wurden heute vier neue Werke des unsterblichen Malers der Blasegaster Schule GOFTHE veröffentlicht. Um freundliche Beachtung bittet der Kulturfunktionär (der sich als Lohn für diese Schleichwerbung wahrscheinlich wieder mal Schampus und Kanapees beim nächsten Galerierundgang einpfeifen wird).

Klicken Sie also, wenn Sie denn unbedingt wollen, bitte auf gofthe.de

Die Schmierereien Gemälde werden wie immer kurz und sachbündig erklärt von Klempnermeister Gregor Patzschke aus der Rhön.

Neues Gofthe-Bild aufgetaucht

Der Handtuchhalter
Gofthe: Der Handtuchhalter

Wieder einmal ist ein Bild des unsterblichen Blasegaster Malers Gofthe hilflos aufgefunden worden. Nach Angaben seines Klempners Gregor Patzschke handelt es sich um ein Werk seiner profanen “Bad-Serie”. Während die Literatur diese Serie Gofthes vor allem mit windschief plazierten Fliesen und abgerissenen Bademantelösen in Verbindung bringt, zeichnet sich das vorliegende Gemälde durch bemerkenswerte geometrische Akkuratesse aus. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass es sich um eine Fälschung handelt. Andererseits verweisen die Sparsamkeit bzw. Beschränktheit der Mittel sowie die beachtliche Einfallslosigkeit in der Bildkomposition deutlich auf eine Urheberschaft Gofthes.

Mehrere Praktikanten der Blasegaster Homöopathischen Fakultät wurden mit der Dechiffrierung des Gemäldes beauftragt, welches vorerst Asyl bei einem bekannten Fliesenhändler gefunden hat, da keine Galerie ihr “Oeuvre mit Gofthes Schmierereien in Verbindung” gebracht haben will.

Der Koch ist krank

Aufgrund unvorhergesehener Kochkrankheit ergibt sich die Gelegenheit, nochmals auf die Kochmütze hinzuweisen.


Die Kochmütze ist weiß (Ausführung: Gofthe).

Der Koch ist krank, und keiner weiß, was er hat. Der Kellner muss alle Leute wegschicken, die sich eigentlich so auf das schmackhafte Essen gefreut hatten. Und gesund wäre es gewesen! Naja, vielleicht auch nicht, wenn der Koch schon vorher krank war.
“Was hat er denn?”
“Keine Ahnung.”
“Na, auch gut.”
Unaufgeregt wandert der Hungrige weiter, denn viele Köche und Kellner harren seiner, zumindest hier in Lipsigorod, wo die Gastronomie ein nicht zu unterschätzendes Stadium annähernder Befriedigung der Bedürfnisse der Hungrigen erreicht hat. Durch Anstrengung, Damen und Herren, durch Anstrengung! Immer am heißen Herd, und vorher auf dem Markt, frische Zutaten kaufen. Wie man das aus dem Fernsehen kennt. Nicht nur Döner, na-hein! Dann müsste man ja jetzt vielleicht noch zwischen den Volksgruppen unterscheiden und womöglich Partei ergreifen, bei den Spannungen im Grenzgebiet. Der Stress! Dann lieber einen kranken Koch und zwei Bier mehr. Prost, Herr Nitzsche.

Verarmt sterben!

Wie alle Genies starb Gofthe völlig verarmt.


Gofthes Bruder war ein Maler: „Kernkraftwerk“, Öl, 1862

Das ist natürlich schade.
Es fing damit an, dass der Wirtschaftsminister des Abendlandes Gofthes goldene Radreifen der staatlichen Mikroelektronik-Manufaktur zuführen ließ, um ein “Weltnetz” zu knüpfen, und es gipfelte darin, dass aus den Kupferdächern Gofthes zahlreicher Schlösser Flugzeuge für den Kampf gegen die Sarazenen gefertigt wurden, die nie flogen, denn die Zeit war noch nicht reif. Also regnete es auf die Lebensmittelvorräte, die sich Gofthe fürs Alter zurückgelegt hatte. Ob Gofthe an Schimmelvergiftung starb oder einfach aus Unwilligkeit, das “vergammelte Gelumpe zu fressen”, ist in der Wissenschaft umstritten.
(aus: “Blasegast gestern – heute – morgen”, www.blasegast.de)